2460 Bruck/Leitha Hauptplatz 1 – besondere Kirchengeschichten

Anekdoten aus der Brucker Kirche

 

Da wäre einmal der Jesus, der beim Taufbrunnen steht. Diese Statue wurde ca. vor 40 Jahren (ca. 1980) gestohlen. Ja, wo soll man denn diese wieder finden? Niemand ist davon ausgegangen, daß der Herr wieder heim nach Bruck kommt. Aber: der Herr kann vieles. So wurde die Statue nach 6 Monaten in einem Graben zwischen Jois und Winden gefunden. Sie hatte nur ein paar kleine Blessuren, die schnell wieder hergestellt waren.

Heute steht er wieder auf seinem Platz.

Oder rechts : der Sarg mit dem Skelett des heiligen Theodorus. Nun: es ist nicht ganz der Heilige. Ein Graf ließ eine Mumie in den Sarg legen und dazu eine Reliquie des Heiligen Theodorus. Wahrheit in der Kirche muß sein.

Oben – am Chor der Kirche gibt es Logenplätze. Für diese mußte man zahlen. Es gab eine Türe zu diesen Plätzen und man hatte einen Schlüssel für den begehrten Chorplatz.

Mit Auflösung dieses elitären „Clubs“ wurde die Türe weggerissen und heut sind die Plätze für jedermann zugänglich.

Und dann das Bild im Hochaltar – „Zur schmerzhaften Muttergottes“

Ursprünglich war das Bild in einer kleinen Kapelle im Spittelwald. Durch den Ruf einer Wunderheilig war der Sturm auf die Muttergottes sehr groß. Das hat ein wenig den „Neid“ der ung. Gemeinden auf den Plan gerufen und man hat darauf bestanden, daß das Bild in die nächstgelegene ung.Pfarrkirche kommen sollte.

NUN: die Brucker haben – kaum von der Nachricht gehört – in einer feierliche Prozession das Marienbild „entführt“ und beim Kaiser prompt ein Ansuchen gestellt, das Bild behalten zu dürfen…

Quelle: überliefert von Alois Taferner 

Fotos: (C) Brigitta Trsek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erholung und Wohnen in der Natur
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