Gern !

einst

Heute geht man in den Supermarkt oder bestenfalls in eine Bäckerei. Die Regale biegen sich von Brotsorten, Gebäck und Getreidemischungen, mit und ohne Körnern. Verdanken können wir das den Maschinen, die heute die schwere Arbeit von einst machen. Ob der Segen nur ein Segen ist, …..kann jeder selbst beurteilen. ZB beim Betrachten was an Lebensmitteln vernichtet wird. 

Es lohnt sich ein kleiner Blick auf das, wie das den einst war.

Getreide ernten war eine sehr personenintensive Arbeit. Alles musste von Hand geleistet werden. Sogar die Kinder mussten mithelfen. Und zwar in schon sehr jungen Jahren. Wer noch nicht aufs Feld mit konnte, musste auf die kleinen Geschwister aufpassen.

Die Schritte waren aufwendig. Zuerst wurde das Getreide geschnitten. Das machten die Schnitter mit Sensen von Hand. Dann wurden die Gerben sehr gekonnt zu Garben gebunden und so aufgestellt, daß das Getreide nicht herausfiel oder faulte. Die sogenannten Binder gaben ihre Erfahrung von Generation zu Generation weiter. Auf Fuhrwerken beladen wurden die Gaben in die Scheunen gebracht und mit Holzschlegeln gedroschen.

Jetzt hatte man aber erst das Korn. Auch die weiteren Schritte waren Schwerstarbeit. Säckeweise das Getreide in die Mühlen bringen und als Mehl wieder holen. Schleppen der Zutaten in den Backstuben, beheizt mit Holzöfen. Hitze, Staub und Handarbeit. Das Schlagen und Kneten war eine aufwendig und anstrengende Tätigkeit.

Und das alles einmal nur für das tägliche Brot.Der „Brauch“ des Wegwerfens war unbekannt. Zum einen ob des Mangels an Geld für einen großen Teil der Bevölkerung und zum anderen aus Respekt vor der Arbeit und dem Essen.

98% der Bevölkerung arbeiteten damals zusammen an der Schaffung von LEBENsmitteln.

 

Quelle : Brigitta Trsek inspiriert von einem Beitrag aus der Ortschronik von Pama
Fotos : Pixabay; Brigitta Trsek Repro
Ein Beitrag gefördert vom Land Burgenland

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